
Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation
(MIH)
In den letzten Jahren beobachten wir in der Zahnmedizin zunehmend Kinder mit sogenannten Kreidezähnen oder Schmelzdefekten, wie beispielsweise Fluorose. Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) ist eine Zahnentwicklungsstörung, bei der der Zahnschmelz nicht vollständig ausgebildet ist. Besonders betroffen sind häufig die ersten bleibenden Backenzähne sowie die Schneidezähne.
In unserer Zahnarztpraxis AB.zahnartist in Forst, nahe Bruchsal und Karlsruhe, behandeln wir MIH frühzeitig und schonend, um die Zähne langfristig zu erhalten.
Mögliche Ursachen von MIH
Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt, jedoch können verschiedene Faktoren eine Rolle spielen:
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Infektionen der Mutter während der Schwangerschaft
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chronische Erkrankungen des Kindes (z. B. Atemwegserkrankungen wie Asthma)
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Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Antibiotika)
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Vitamin-D-Mangel
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Umweltfaktoren und Schadstoffe (z. B. Bisphenol A)
Vorbeugung und Schutz der Zähne
Durch regelmäßige Prophylaxe kann der Zahnschmelz gestärkt und die Zahngesundheit nachhaltig unterstützt werden. Besonders wichtig sind:
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gründliches, regelmäßiges Zähneputzen
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professionelle Zahnreinigungen
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individuelle Vorsorgeprogramme für Kinder
Schonende Behandlung mit ICON
Eine moderne und besonders sanfte Behandlungsmöglichkeit bei Kreidezähnen ist die ICON®-Infiltrationstherapie. Dabei wird ein mikroinvasiver, hochflüssiger Kunststoff in den geschädigten Zahnschmelz eingebracht. So können Defekte stabilisiert und optisch verbessert werden – ganz ohne Bohren.
Ein weiterer Vorteil: Mit ICON lassen sich auch beginnende Kariesstellen behandeln, ohne gesunde Zahnsubstanz unnötig zu entfernen.
In unserer Praxis in Forst bei Bruchsal und Karlsruhe setzen wir auf minimalinvasive und kindgerechte Behandlungsmethoden – für gesunde Zähne und ein sicheres Gefühl von Anfang an.
